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Verkehrsmanagement Region Bern Nord

Flüssiger durch Bern Nord

Weniger Staus in den Ortszentren, weniger Verlustzeiten für Bus und Postauto – und dies ohne Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf Kantonsstrassen. Das ist die Stossrichtung des Projekts Verkehrsmanagement Region Bern Nord. Bis 2020 will das Tiefbauamt des Kantons Bern den Verkehr auf den nördlichen Einfallsachsen in die Stadt Bern flüssiger und sicherer machen.

Das Strassennetz in der Region Bern Nord ist vor allem zu den Hauptverkehrszeiten regelmässig überlastet. Staus und stockender Kolonnenverkehr auf der Autobahn A1 führen u. a. auch dazu, dass Automobilisten auf das Kantons- und Gemeindestrassennetz, z. B. die Bernstrasse zwischen Worblaufen und Münchenbuchsee / Schönbühl, ausweichen. Das führt dort zu Überlastungssituationen, die auch den strassengebundenen öffentlichen Verkehr treffen: Busse und Postautos bleiben mangels Busspur im Stau stecken. Die Reisezeitensind vielfach sehr unberechenbar. Die Folge sind Verspätungen und verpasste Anschlüsse, die sich wiederum auf den S-Bahn-Betrieb auswirken. Mit diesem Informationsblatt möchten wir der Bevölkerung in der Region Bern Nord einen ersten Eindruck vermitteln, was hinter der Idee Verkehrsmanagement steckt. Im Rahmen einer Gesamtplanung werden jetzt konkrete Massnahmen erarbeitet, über die wir Sie zu gegebener Zeit orientieren werden.

 

Stefan Studer, Kantonsoberingenieur

 

VM Bern Nord

 

Verkehrsmanagement – was ist das?

Der Begriff Verkehrsmanagement umfasst verschiedene Instrumente zur Beeinflussung des Verkehrs auf Strassen. Darunter fallen z. B. Lichtsignalanlagen zur Dosierung des Verkehrs, verkehrslenkende Massnahmen bei den Autobahnanschlüssen, Busbevorzugung und Reisezeitinformationen für die Verkehrsteilnehmenden. Grundlage bildet ein System, das den aktuellen Verkehrsfluss erfassen kann. Verkehrsmanagement schont die Wohngebiete und macht Ortskerne lebenswerter. Die Massnahmen nützen allen – dem Auto-, dem öffentlichen Verkehr (ÖV), dem Fuss- und Veloverkehr, dem Gewerbe und den Anwohnenden.


Den Verkehr aktiv steuern

Mit dem Projekt Verkehrsmanagement (VM) Region Bern Nord will das Tiefbauamt des Kantons Bern gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden, dem Bundesamt für Strassen und den Transportunternehmungen diese Situation verbessern. Mit gezielten Massnahmen soll das Verkehrsgeschehen in den Ortszentren so beeinflusst werden, dass der Verkehr flüssiger und sicherer sowie die Reisezeiten berechenbarer werden. Das ist umso wichtiger, als dass ein Ausbau der Autobahn A1 frühestens ab etwa 2027 realisiert werden kann und damit der Druck auf das untergeordnete Strassennetz weiter ansteigen wird.
Zwei generelle Leitsätze sind das Fundament des Verkehrsmanagements Region Bern Nord:

– Zuverlässiger Verkehrsfluss
Der Verkehr soll so beeinflusst werden, dass er auf neuralgischen Strecken möglichst in Bewegung bleibt. Damit werden Schleichverkehr und grossräumige Verkehrszusammenbrüche verhindert. Verkehrsteilnehmende haben die Gewähr, ihre Reisezeit verlässlich abschätzen zu können.

– Mehr Verkehrssicherheit
Das Verkehrsgeschehen soll für alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere den Fuss- und Veloverkehr, sicherer werden. 

 

Aktueller Stand 

Das Vorprojekt wurde 2015 abgeschlossen, die Grundsatzvereinbarungen mit dem Bundesamt für Strassen und den Gemeinden sind unterzeichnet. Mit anderen Kantonen findet ein regelmässiger Wissensaustausch statt. Die Betroffenen (Gemeinden, Blaulichtorganisationen, Strassenunterhalt, Transportunternehmungen, weitere) konnten ihre Bedürfnisse einbringen. Gleichzeitig wurden in Zusammenarbeit mit den betroffenen Strasseneigentümern die Zuständigkeiten und die Organisation des späteren Betriebs der VM-Massnahmen geklärt. Die Projektierungsarbeiten sind Anfang 2018 gestartet worden. 

 

Kommunikation

Die Behörden der betroffenen Gemeinden werden aktiv in das Projekt eingebunden und im Rahmen von Sitzungen des technischen Ausschusses und periodisch stattfindenden Treffen der politischen Informationsgruppe auf dem Laufenden gehalten. Zu gegebener Zeit sind öffentliche Informationsveranstaltungen vorgesehen.

 

Laufende Projekte

Auf dem Strassennetz der Region Bern Nord sind derzeit verschiedene Verkehrsprojekte in Bau oder in Bearbeitung, die mit den Zielen des VM Region Bern Nord koordiniert werden, insbesondere:
– RBS-Doppelspurausbau Moosseedorf – Zollikofen, 2016 – 2019 inkl. Ausbau Kantonsstrasse, 2020
– Umgestaltung Bolligen- / Krauchthalstrasse, 2017 – 2018
– Korrektion Bolligenstrasse Nord, voraussichtlich 2020 – 2022
– Umgestaltung Gebiet Anschluss Wankdorf (ASTRA), 2022 – 2026
– Umgestaltung Grauholzstrasse Ittigen, 2018 – 2019
– Umgestaltung Knoten Station Ittigen, 2020 – 2022
– Erneuerung Anschluss Schönbühl (ASTRA), 2018
– Optimierung Verzweigung Schönbühl (ASTRA), 2018 – 2019

 

Herausgeber: Tiefbauamt des Kantons Bern, Fachstelle Verkehrsmanagement
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Link: Kantonsstrassen.bve.be.ch

pdf: VM Bern Nord; Infoblatt

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